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Leistungsbereiche

Dienstleistung

Die PHSG unterstützt Schulen und Lehrpersonen mit vielfältigen Dienstleistungen im Schulalltag. Hier finden Sie eine Auswahl von Angeboten, die im Jahr 2023 nachgefragt oder weiterentwickelt wurden.

Berufsbildung as a service

Die Berufsbildung ist für KMU zentral. Weil jedoch die professionelle Begleitung ihrer Berufsbildungsverantwortlichen für KMU einen hohen Aufwand bedeutet, bietet das Institut Berufsbildung der PHSG mit «Berufsbildung as a Service» fachliche und organisatorische Unterstützung an. Dieses Angebot wird im Markt bereits genutzt. So wurden im Berichtsjahr beispielsweise für die Geoinfo AG Weiterbildungen für die Berufsbildenden und ein Teamanlass für Lernende aus den Berufen «Informatiker:in EFZ», «Geomatiker:in EFZ», «Geoinformatiker:in EFZ» und «Kaufmann/-frau EFZ» durchgeführt.

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Neukonzeption Lehrmittel «St.Gallerland»

Im Auftrag des Lehrmittelverlages St.Gallen arbeitete die Pädagogische Hochschule an der Neukonzeption des Heimatkunde-Lehrmittels «St.Gallerland» mit. Mitarbeitende im Fachbereich Räume, Zeiten, Gesellschaften im Institut für Gesellschaftswissenschaftliche Bildung verantworteten die fachdidaktische Konzeption und übernahmen die Autorenschaft. In der Neubearbeitung des Lehrmittels, das aus sieben einzelnen Arbeitsheften besteht, werden Ansätze aus der Geschichts- und Geographiedidaktik angewendet. Augmented Reality und multimediale Inhalte begleiten die offen gehaltenen Aufgabenstellungen, die konsequent auf die gesellschaftswissenschaftlichen Kompetenzen von Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) im Lehrplan 21 ausgerichtet sind.

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zITBOx neues Teilprojekt der IT-Bildungsoffensive

Das Bildungsdepartement des Kantons St.Gallen hat 2023 die von der PHSG entwickelte zITBOx auf die Stufe eines zusätzlichen Teilprojekts der IT-Bildungsoffensive (ITBO) gehoben. Neu richtet sich die Plattform an Schulleitungen und Lehrpersonen der Volksschule, der Mittelschulen und der Berufsfachschulen im Kanton St.Gallen. Die zITBOx stellt Erkenntnisse und Produkte aus der ITBO bereit. Mitwirkende Schulen zeigen auf, welche Erfahrungen sie in der digitalen Transformation im Schullalltag machen. Alle Schulen haben Zugriff auf Berichte, Materialien oder Medienkonzepte, die sich in der Praxis einsetzen lassen. Der Community-Bereich der zITBOx verzeichnete Ende 2023 gegen 8’000 Mitglieder.

zitbox.ch

Kantonales Konzept Frühe Kindheit

Im Auftrag des Kantons Appenzell Innerrhoden wurde eine Fach- und Prozessberatung über alle Bereiche hinweg und im engen Kontakt mit den Beteiligten durchgeführt. Zwei Expertinnen des Instituts Frühe Bildung 0 bis 8 der PHSG brachten fachliche Inputs ein und unterstützten die Spurgruppe bei der Erarbeitung der Ist-Analyse, beim Einbezug der Akteurinnen und Akteure und bei der Definition zentraler Handlungsfelder, Ziele und Massnahmen. Die Akteurinnen und Akteure der frühen Kindheit aus Bildung, Beratung, Betreuung und Begegnung im Kanton Appenzell Innerrhoden wurden zu zwei Vernetzungsanlässen mit rund 50 Teilnehmenden eingeladen. Dabei wurden der Bedarf von Familien mit kleinen Kindern aus der Sicht der Fachpersonen formuliert und vielfältige Lösungsansätze gesammelt. Diese wurden im Bericht strukturiert und verdichtet dargestellt.

mobiLLab – das Hightech-Labor für die Sekundarstufe I

Das mobiLLab besucht seit 16 Jahren Oberstufenzentren in der Ostschweiz. 2023 wurde das Angebot erweitert: Neu können Lehrpersonen das mobiLLab mit ihrer Klasse auch im MINT-Zentrum des Hochschulgebäudes Hadwig besuchen.

Das mobiLLab soll bei den Jugendlichen das Interesse an Naturwissenschaften und Technik fördern. Mit modernen Instrumenten und Methoden untersuchen sie an zwölf Stationen alltagsnahe Fragestellungen und erhalten so einen Einblick in die aktuelle Forschungs-, Industrie- und Arbeitswelt. Die Jugendlichen werden bei ihrer Arbeit mit den Hightech-Geräten von Studierenden der PHSG unterstützt, die im Technik-Modul dafür ausgebildet werden. Zur Vorbereitung steht umfangreiches multimediales Unterrichtsmaterial zur Verfügung.

Das Projekt mobiLLab ist aus einer Zusammenarbeit der PHSG mit der Metrohm Stiftung entstanden und seit 2008 laufend weiterentwickelt worden. 2023 haben 70 Schulklassen aus der Ostschweiz mit dem mobiLLab gearbeitet.

mobillab.ch

Gutachten Familien- und Begegnungszentrum

Das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 der PHSG unterstützt Gemeinden und Trägerorganisationen beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Familienzentren. Neu bietet es mit finanzieller Unterstützung des Kantons St.Gallen eine Evaluation oder ein Gutachten an. Das Familien- und Begegnungszentrum Altstätten beauftragte das Institut Frühe Bildung 0 bis 8 im Jahr 2023 zu untersuchen, ob die intendierten Ziele nach der zweijährigen Aufbauphase erreicht worden sind und wo Weiterentwicklungsbedarf besteht.

Zum Projekt

Weiterentwicklung Lernfördersysteme

Die Lernfördersysteme «Lernlupe» und «Lernpass plus» sind Kooperationsprodukte der Lehrmittelverlage St.Gallen und Zürich. Seit August 2021 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Verlagsgemeinschaft, dem Amt für Volksschule St.Gallen und der PHSG, um das Know-how der PHSG in diese Lernfördersysteme einfliessen zu lassen. Ein Teil des Beitrags der PHSG besteht in der Aktualisierung und im Ausbau der bestehenden Aufgabenpools. Nach einer fachdidaktischen und psychometrischen Evaluation der Aufgabenpools wurden seit Mitte 2021 rund 4’000 Aufgaben aktualisiert und überarbeitet und es wurden insgesamt über 4’000 neue Aufgaben entwickelt.

Zu den Lernfördersystemen

Modellschulen erproben Unterrichtsszenarien

Im Rahmen der IT-Bildungsoffensive begleitet das Kompetenzzentrum Digitalisierung und Bildung neun Modellschulen, die sich mit verschiedenen Unterrichtsszenarien beschäftigen. Seit Sommer 2023 werden alle neun Modellschulen parallel begleitet. Während aus den Szenarien Blended Learning und One-to-One-Computing bereits erste generalisierte Produkte entstanden sind, sind die Modellschulen aus dem Szenario Adaptives Lernen in der Erprobungsphase. Das letzte Szenario Makerorientiertes Lernen hat im Sommer 2023 gestartet.

Netzwerktreffen zu adaptivem Lernen

Am 16. November 2023 hat an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen das Netzwerktreffen zum Thema «Adaptives Lernen – Wie Künstliche Intelligenz die Schule verändert» stattgefunden. Rund 140 Schulleitende, ICT-Verantwortliche, Medienpädagoginnen und Medienpädagogen sowie weitere Interessierte aus dem Bildungsbereich haben vor Ort teilgenommen. Gleichzeitig haben rund 150 weitere Teilnehmende die Referate, die Diskussionsrunde sowie die Workshops online verfolgt. Weiter führte das Kompetenzzentrum Digitalisierung und Bildung 18 zITBOx-Talks, in denen niederschwellig und praxisnah über Entwicklungen aus verschiedenen Themenbereichen berichtet wird, und in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule OST ein Moodle-Barcamp durch.

Bildungsevaluation

Die Expertise im Bereich Bildungsevaluation ist mit der Einführung der neuen Organisationsstruktur vom Institut Bildungsevaluation, Entwicklung und Beratung an das neue Institut Schule und Profession übergegangen. Folglich wurden im Leistungsbereich Dienstleistungen vorwiegend Qualitätsprozesse an Schulen begleitet. Zum einen wurden am ISP verschiedene Projekte evaluiert und externe Schulevaluationen durchgeführt, zum anderen wurden Schulen in ihrem Qualitätsprozess beraten:

  • Die aprendo-Umsetzungsevaluation evaluiert, wie die Weiterbildungsplattform «aprendo – digitale Kompetenz» in Volksschule und Mittelschulen verankert ist.
  • Die Einführung schulergänzender Tagesstrukturen wurde in der Bedarfsklärung und der Konzeptarbeit beraten und begleitet.
  • Externe Schulevaluationen mit Fokus Unterricht wurden auf verschiedenen Stufen der Volksschule, an einer Mittelschule und an einer Berufsfachschule realisiert.
  • Eine Projektevaluation verfolgte das Ziel, Konzept und Umsetzung des altersdurchmischten Lernens an einer Schule zu analysieren und daraus Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten abzuleiten. Eine zweite Projektevaluation analysierte ein Förderkonzept und dessen Umsetzung aus verschiedenen Perspektiven.
  • Das PH-interne Programm zur Förderung des «Doppelten Kompetenzprofils» von Berufsbildungsverantwortlichen wurde in Kooperation mit der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung evaluiert.

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